Mittwoch, 4. Januar 2012

Wolle wickeln...

... ist eine Wissenschaft für sich und jeder mag sie anders - seine Wollknäuel...
Die einen stricken Ihr Knäuel von außen nach innen und haben einen Knäuelhalter, damit das Knäuel nicht davon "hoppelt". Andere stricken das Knäuel lieber von innen nach außen...

Zur letzteren Kategorie gehöre ich, und so habe ich bisher meine Strangwolle mit Hilfe einer Nostepinne von Hand gewickelt, was oft ganz schön mühsam ist und auch immer eine ganze Weile dauert.

Nun gab es zu Weihnachten dieses schöne Gerät:


...einen Wollwicker, der aus Strängen recht einfach schöne, gleichmäßige Knäuel wickeln kann, ohne großen Aufwand und Zeit.
Der Wollwickler wird an der Tischkannte befestigt (wie oben zu sehen), dann kann es schon fast los gehen. Da mir 2 weitere Arme fehlten, hab ich den Wäschekorb kurzerhand zum "Stranghalter" umfunktioniert:


Den Anfangsfaden klemmt man an der Spule fest, und dann wird vorsichtig am Hebel gedreht. Dabei muß das Garn mit der anderen Hand "straff" gehalten werden, und schon nach kurzer Zeit schaut es so aus:



... und schon nach ca. 10 Minuten war dieses wunderschöne Knäuel fertig gewickelt:



Ich bin total begeistert und werd ihn nicht mehr hergeben, meinen "Wool Winder"!



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Kommentare:

  1. Musste grinsen als ich das Foto mit dem Wäschekorb sah. Tolle Idee! Ich hätte wohl meinen Göttergatten dazu verdonnert mit ausgestreckten Armen stramm zu stehen oder ich hätte ihn ja auch gleich umwickeln können :o).
    Viel Spass mit dem neuen Gerät.
    En liebe Gruess
    Alex

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  2. Hey Manu,
    streu mal nicht so mit den Viren hier rum ;) Ich brauche keinen Wool Winder, nein...obwohl, praktisch ist er ja ;))

    Du wirst sicherlich deinen Spaß dran haben.

    Lg
    Nica

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  3. Ein schönes Weihnachtsgeschenk hast Du da bekommen. Ich habe einen gebrauchten zum Geburtstag ersteigert. Funktioniert wie irre.
    Auch praktische Geschenke können soooo schön sein!
    LG
    Ute

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